“Sabbateanism is the matrix of every significant movement to have emerged in the eighteenth and nineteenth entury, from Hasidism, to Reform Judaism, to the earliest Masonic circles and revolutionary idealism. The Sabbatean "believers" felt that they were champions of a new world which was to be established by overthrowing the values of all positive religions .” –Gershom Scholem
Freud und die sitra achra (die andere Seite)
Der verdrängte Ursprung der Psychoanalyse
(oder Schweine im Weltall!)
"Aber
es bleiben genügend andere Dinge, die die Anziehung des Judentums
und
der Juden unwiderstehlich machen - viele dunkle emotionale Kräfte,
um
so mächtiger als sie sich so schwer in Worte fassen lassen,und
ebenso
das klare Bewußtsein unserer inneren Identität, die
Vertrautheit, die
aus der Heimlichkeit der gleichen seelischen Konstruktion
erwächst."
Sigmund Freud, Ansprache aus Anlaß seines 70. Geburtstages vor
der B'nai
B'rith Loge in Wien (1)
Vor 150 Jahren wurde in Dobzau (Galizien)
Sigismund Schlomo Freud geboren, der heute in aller Welt als
großes Genie gefeiert wird. Daß seine "Wissenschaft" reine
Quacksalberei ist,
auch gerade wenn sie am eigenen naturwissenschaftlich-medizinischen
Anspruch gemessen wird, haben bereits viele nachgewiesen, nur ein
Beispiel ist der Wissenschaftstheoretiker Adolf Grünbaum (2). Der
systematische Betrug - und vielleicht auch Selbstbetrug - , den Freud
in der Berggasse in Wien praktizierte, wurde von Han Israëls
aufgezeigt. (3) Seine fähigeren Schüler haben sich von ihm
abgewandt
und, zum Teil nicht weniger fragwürdige, zum Teil aber zumindest
manche
Defizite ausgleichende, eigene "Theorien" aufgestellt und eigene
"Therapien" entwickelt: Adler, Jung, Rank, Reich. Aus
wissenschaftlicher Sicht ist die Bilanz des Psychoanalyse genannten
Schwindels erbärmlich,
die kulturelle Seite des Freudianismus habe ich an anderem Ort aus
Anlaß des damaligen 100. Jubiläums der "Traumdeutung" in
einer Polemik
erledigt. (4)
Aus Sicht der Tradition gibt es
anscheinend zu Freud nicht viel zu sagen, denn anders als C.
G. Jung, dessen pseudo-esoterischer und gnostizistischer
Psychologismus
eine echte Versuchung und Gefahr darzustellen scheint, ist Freud
einfach zu eindeutig traditionsfeindlich, um einer ausführlichen
Betrachtung oder gar "Widerlegung" würdig zu erscheinen. (5)
Interessanter ist es jedoch auf die Freudschen Wurzeln
zurückzugehen,
ein Unterfangen bei dem man natürlich vermintes Gebiet betritt,
denn
ebenso wie Albert Einstein und in geringerem Umfange Karl Marx ist
Freud durch seine jüdische Herkunft sozusagen immunisiert.
Jede kritische Anfrage wird sofort
als Antisemitismus
abqualifiziert,
obwohl eine genaue Betrachtung zeigt, daß es gerade Freuds
Deviation
von der jüdischen Tradition ist, die seine (pseudo) messianische
Heilslehre und ihren Erfolg in der modernen Welt zu verstehen erlaubt.
Carl Gustav Jung kann man auf der Hompage der
Neo-Sabbatianer sehen. Sebottendorff,
der Gründer der Thule-Gesellschaft aus der die NSDAP
hervorgegangen ist
, will gemäß seinem Buch "Bevor Hitler kam", von einem
jüdischen Rabbi
und Kabbalisten der Sekte der Dönmeh /
Sabbatianer ausgebildet worden sein. (vgl. Sabbateans plotted the
Armenian Holocaust sowie C.G.Jung und die
NaZi-Eugenik)
Einem
Aufsatz von Whitall N. Perry, dem im vergangenen Jahr verstorbenen
Traditionalisten schuonistischer Prägung, ist ein Hinweis auf ein
höchst wichtiges Buch zu entnehmen, das Freuds Unternehmen in die
Linie
der "jüdischen mystischen Tradition"
zu stellen versucht. Es ist fast exakt ein halbes Jahrhundert alt und
wurde gerade aus Anlaß der großen Freud-Feierlichkeiten als
Taschenbuch
neu aufgelegt.
Perry hat bereits dieses Buch und die
darin
enthüllten Inhalte in den richtigen Kontext und das Licht der
Tradition
gerückt und es bleibt nur mehr die Aufgabe, einige wenige
Ergänzungen
anzubringen. Perrys Aufsatz trägt den Titel "The Revolt Against
Moses: A New Look at Psychoanalysis",
er ist 1966 zum ersten Mal erschienen (6) und wurde in der Sammlung
seiner Essays und Besprechungen mit dem Titel "Challenges to a Secular
Society" (7) wieder abgedruckt.
Das von ihm besprochene Buch
stammt von David Bakan, einem Psychologieprofessor an der
Universität
von Missouri, der auch in Harvard unterrichtet hat, und der für
die
Mithilfe bei der Zusammenstellung des Werkes u.a. der B'nai
B'rith Hillel Foundation,
dem New York Psychoanalytic Institute, dem Hebrew Theological College
in Chicago und vielen renommierten Einezlpersonen aus dem
psychoanalytischen wie dem rabbinischen Establishment seinen Dank
ausspricht. Es trägt den Titel "Sigmund Freud and the Jewish
Mystical Tradition" und wurde 2005 neu aufgelegt. (8) Bakans Buch
besteht aus fünf Teilen.
Der erste beschäftigt sich mit
Freuds Hintergrund, dem "Antisemitismus" in
Wien, Freuds jüdische Selbstidentifikation und seine
jüdischen Freunde.
Der zweite ist ein sehr knapper Überblick über die Geschichte
der
Kabbala. Im dritten Teil zeichnet Bakan Freuds "Moses-Thema" nach, eine
von "Der Mann Moses" vorgegebene Problematik. Der vierte Teil
trägt schließlich den Titel "Der Teufel als suspendiertes
Über-Ich" und der fünfte "Psychoanalyse und Kabbala".
Der
erste Teil soll hier keiner weiteren Erörterung unterzogen werden,
er
bringt weder Neuigkeiten noch Überraschungen, auch wenn es sich
lohnt
über den Gehalt des - sicherlich richtigen - Resümees Bakans
nachzudenken: "Es ist wichtig, zwischen Freuds Sinn für seine
Identität
als Jude und seiner Akzeptanz jüdischer religiöser Doktrinen
zu
unterscheiden. Der Intensität seiner Gefühle für seine
jüdische
Identität kam seine Ablehnung der religiösen Doktrin und
Praxis gleich.
Seine Werke über die Religion sind gegen die klassischen
jüdisch-christlichen religiösen Doktrinen gerichtet." (9)
Hier haben wir die Essenz
des modernen Aufstandes gegen die Tradition
vor uns. In gleicher Weise wird uns heute vom christlichen Abendland,
der Leitkultur und ähnlichen identitären Fetischen gesprochen
und im
gleichen Atemzug die zugehörigen Doktrinen und Praktiken verworfen
und
man kann sagen, in einem äußeren Feindbild abgewehrt, so
wenn dem Islam
vorgeworfen wird, "rückständig" zu sein, seine Doktrinen und
Praktiken noch aufrechtzuerhalten - die mit den aufgegebenen des
"Abendlandes", ganz gleich ob christlich, jüdisch oder pagan,
natürlich größere Ähnlichkeiten aufweisen als mit
der heute herrschenden modernen
Mentalität, für die der Erzvater der Moderne Sigmund Freud
mit seiner
hier von Bakan charakterisierten Einstellung paradigmatisch stehen
kann. (10) Wie Bakan und Perry ausführen, findet Freuds
agnostische
identitäre Identifizierung mit dem Judentum (ein Judentum ohne
Religion) seinen Ausdruck in Freuds Teilnahme an den Sitzungen der B'nai
B'rith Loge in Wien (11) und darin, daß dieser "mit Herzl
bekannt war und diesen respektierte und vom ersten Tage an dem
Zionismus mit Sympathie gegenüberstand" (12) , dieser
rassistischen und kolonialistischen Bewegung, die der reinste
politische Ausdruck des traditionsfeindlichen Judentums
ist. Wie Bakan in der Folge zu zeigen vermag, hat diese Freud und Herzl
gemeinsame Haltung jedoch bedeutsame Vorläufer, die diese Umwertung aller Werte erstmals
vollzogen haben, die darum auch noch als enger mit der
Religion verbunden erschienen waren, und die wir daher mit
Guénon als
gegeninitiatisch bezeichnen können.
Aus
diesem Grund räumt Bakan der Darstellung der lange Zeit eher
verschwiegenen und erst von Gershom Scholem ins Zentrum der Forschung
gerückten messianisch-häretischen Persönlichkeiten
Sabbatai Zwi und Jacob
Frank (13) einen gewichtigen Platz in seiner Darstellung der Kabbala
ein und Whitall Perry folgt ihm darin. Perry hebt aber von diesen antinomischen
Deviationen zunächst die initiatische Qualität der
authentisch-traditionellen Kabbala ab (ohne darauf hinzuweisen
daß
deren Substanz im Grunde eine neuplatonische ist, die nur im Gewand des
Alten Testaments
auftritt, und die im übrigen nicht zufällig so gut wie
ausschließlich
auf islamischen Boden entstanden ist und in die osteuropäischen
Ghettos
verpflanzt in der Gestalt der Chassidim wiederum einen
ganz anderen Charakter angenommen hat):
"die Geheimnisse der sephirotischen
Emanationen und Göttlichen Qualitäten,
zusammengefaßt in dem unaussprechlichen Namen Gottes, der
sakrosankten Tetragrammation
YHVH,
können nur von dafür Qualifizierten und in der
größten Scheu und Demut
erreicht werden, im vollen Bewußtsein der eigenen
Unwürdigkeit im
Erbitten der himmlischen Hochzeit mit der Schechinah - der
Göttlichen
Anwesenheit oder dem Großen Frieden.
Tetragrammaton in der Karlskirche in Wien.
War der Sachsenschlächter "Charlemagne" ein Christ oder ein sog. "Jude"?
Welche "Aachner Bürger" vergeben den Karlspreis an (für) Massenmörder der Deutschen wie Churchill? Was meint der Freimaurer und erster Karlspreisträger Coudenhove-Kalergi in seinem Buch "Praktischer Idealismus" 1925 mit der "eurasisch-negroiden Zukunftsrasse" unter der Herrschaft des sog. "Judentums"? Das angebliche "Christentum" hat sich in Deutschland mit einer blutigen Kulturrevolution an die Macht geputscht wie die Kommunisten in Russland oder China, wie die Sabbatianer in der Türkei. Wird dafür der Karlspreis vergeben? Ihr sollt euch kein "falsches Bildnis" machen. Das haben die Deutschen früher ebensowenig getan wie es der Islam heute tut. Christen predigen sie "Unterwerfung" und "Ertrag dein Leid", ihren eigenen Kinder predigen sie "Ihr sollt euch die Welt", die Goijm untertan machen"!.
Was bedeutet das folgende Symbol auf dem Aachner Dom? Mehr "Illuminatensymbolik" 1) 2)
Tetragrammaton
Adonai = Adonis = is closely related to the Cypriot Gauas[1] or Aos, Egyptian Osiris, the Semitic Tammuz and Baal (Baalzebub = Teufel. Baalskult Der Goetzendienst des Volkes Israel ) Hadad, the Etruscan Atunis and the Phrygian Attis, all of whom are deities of rebirth and vegetation.[2] His cult belonged to women: the cult of dying Adonis was fully-developed in the circle of young girls around Sappho on Lesbos,
Adonai = Adonis = is closely related to the Cypriot Gauas[1] or Aos, Egyptian Osiris, the Semitic Tammuz and Baal (Baalzebub = Teufel. Baalskult Der Goetzendienst des Volkes Israel ) Hadad, the Etruscan Atunis and the Phrygian Attis, all of whom are deities of rebirth and vegetation.[2] His cult belonged to women: the cult of dying Adonis was fully-developed in the circle of young girls around Sappho on Lesbos,
Die
Techniken, um die verschiedenen subtilen Zentren im Dasein zu erwecken,
haben ihre Entsprechungen in den tantrischen Praktiken, wie
Guénon
hervorgehoben hat, indem er Parallelen zwischen den Sephiroth und den
chakras des Kundalini-Yoga gezogen hat. Der Unqualifizierte kann nicht
hoffen, ungestraft Zugang zu diesen Mysterien zu erlangen." (14)
Der
Einklang von Gesetz und Initiation, der zusammen die Tradition
ausmacht, ist ein Problem, das sich natürlich in allen Traditionen
stellt. (15) Einerseits geht jede Initiation über das Gesetz
hinaus, nämlich über das, was allen Menschen verpflichtend
vorgeschrieben ist. Sie überschreitet das Gesetz vertikal, in
einer erlaubten Weise. Dem steht eine Überschreitung
gegenüber, die nihilistisch und antinomistisch ist: die Heiligung
durch Sünde, die Erlösung durch Apostasie, eine "Existenz in
permanentem Widerspruch
mit sich selbst, und es ist zu verstehen, daß auch ihr Gott,
nicht
weniger als ihr Messias, das Signum solchen Selbstwiderspruchs und
solchen Auseinanderfallens in sich trägt" (16): dies ist der Fall
der Sabbatianer. (vgl.: «Orwell
- Doublethink» Schizophrenie –
Wikipedia)
Eine sehr "dialektische" Kopfform. These + Antithese, Gut + Böse, links + rechts... Saturn + Megamarkt, Coca-Cola + Pepsi-Cola, McDonalds + Burger-King, CDU + SPD, wie im Himmel so auf Erden, Hegel und der Weltgeist, Kommunismus + Kapitalismus.. .. und die NWO als geplante, inszenierte Synthese? Vgl. Albert Pike: Moalis and Dogma sowie den Plan "Mit drei Weltkriegen zur Weltmacht" und "Das Ende der Geschichte"
Exkurs: Sabbatai Zwi
Die
Geschichte Sabbatai Zwis ist seit der Veröffentlichung von Gershom
Scholems umfangreichem Meisterwerk (17) allgemein bekannt, zuvor lag
sein Fall jahrhundertelang weitgehend im Dunkeln, von kleinen Zirkeln
von fortwirkenden Anhängern abgesehen. Der im Jahr 1626 in Smyrna
(heute Ismir), wohin seine Familie aus Griechenland (Video)
eingewandert war, geborene Sabbatai Zwi ("Sabbatai" weil er an einem
Sabbat geboren wurde, "Zwi" bedeutet "Reh") erhielt eine orthodoxe
jüdische Ausbildung als Rabbi, wurde aber durch seine emotionalen
Schwankungen zwischen Depression und Begeisterung
(18), die in mystisch-religiöse Erlebnisse transformiert wurden,
in
eine unorthodoxe Richtung geführt. (19) Die periodischen und immer
stärker werdenden "Erleuchtungen" des jungen Mannes nach Phasen
abgrundtiefer Dunkelheit schienen in idealer Weise die lurianische
Kabbala, in der aus Polen stammenden Version der Betonung der
dämonischen Welt der Klippot (20) , widerzuspiegeln, und zu gleich
das Kollektivgefühl der jüdischen Gemeinschaften in dieser
krisenhaften Zeit.
Die
drei Elemente - Lehre, Gemeinschaft, Persönlichkeit - können
im Fall
Sabbatai Zwis nicht getrennt werden, niemand kann sagen, was dabei
Ursache und was Folge ist, sondern sie müssen als gegenseitige
Verstärker eines Wegs gesehen müssen, der unausweichlich zur
Katastrophe führte. Die Gefolgsleute Sabbatai Zwis bezeugten,
daß im
Jahr 1648, also im Alter von 22 Jahren, Sabbatai den Wohlgeruch des
Gartens von Eden zu verströmen begann. Dies führte erstmals
zur
Verbreitung von Gerüchten, wenn auch bei einigen zur
Mißbilligung der
Verwendung von Parfümen durch einen Rabbi...
Ohne den
Lebensweg im einzelnen nachzuzeichnen, können wir summarisch
sagen, daß
Sabbatai die Gewohnheit entwickelte, während seiner euphorischen,
exaltierten Phasen "befremdliche", oftmals auch verbotene Dinge zu tun.
Auf der Ideenebene liegt der Schlüssel zum Sabbatianismus darin,
daß er
eine Idee bis an ihre Grenze - und darüber hinaus - führte,
die zuvor
in einer ausgeglicheneren Weise vertreten worden waren: die der
doppelten Natur der Torah (die Torah des Exils und die Torah der
Emanation), die der doppelten Natur Gottes, der rechten Hand der Gnade
und die linken Hand der Zerstörung (Pfad zur
linken Hand – Wikipedia).
- Über Hitlers Mitgliedschaft im Thule-Orden bringt der ehemalige Danziger Senatspräsident Dr. Hermann Rauschning, der 1932 zur engsten Umgebung Hitlers gehörte, dessen Ordensbindungen jedoch nicht durchschaute, in seinem Buche "Gespräche mit Hitler" (1938 im Europa-Verlag, Zürich) einige Stellen, aus denen klar hervorgeht, daß der Führer der NSDAP sich die okkulte Weltanschauung des Ordens zu eigen gemacht hatte und sich seiner Mission als „Zerstörer des Alten" (Shiva) durchaus bewußt war. ( vgl: Hitler - Begründer Israels / The Militant Messiah: The Story of Jacob Frank )
Zwi
konnte diese Spannung nicht mehr aushalten, tatsächlich konnte es
die
große Mehrheit der Juden nicht mehr. So verkündete Sabbatai
Zwi daß im
Jahr 1648 die Befreiung aus dem Exil begonnen hätte (21) und daher
die
Halacha nicht mehr gültig sei. Sein eigenes, unstetes und von
Ungewißheit geprägtes Leben fand sein Ziel in Jerusalem - wo
sonst - im
Jahr 1662. Dort hatte der jüngere Kabbalist Nathan von Gaza
erstmals eine Vision von Sabbatais Messiastum und begründete die
messianische "sabbatianische" Bewegung im eigentlichen Sinne. Er fand
die Interpretation für Sabbatais innere Geheimnisse und begann
eine intensive
Propaganda, bei der er auch vor der Fälschung
mittelalterlicher Schriften nicht zurückschreckte. Nathan war der
Mann, der "den Führer führte" oder "den Erlöser
erlöste".
Am
31. Mai 1665 wurde Sabbatai Zwi in Gaza (Palästina) zum Messias
ausgerufen. Die gesamte jüdische Gemeinde von Gaza huldigte ihm
und der
Glaube an "Sabbatai Zwi Meshiach Elohei Jaacov" verbreitete sich von
Gaza nach Damaskus und Safed, bis in seine Heimatstadt Smyrna.
Tatsächlich: das "messianische Zeitalter" hatte begonnen,
was durch bisher ungesehene "gebotene Übertretungen" bewiesen
wurde:
Sabbat wurde am Montag begangen, Frauen lasen die Torah und Sabbatai
aß
öffentlich unkoschere Nahrungsmittel. (Die Ähnlichkeit
mitmodernen
"Reformationen" der Religionen ist natürlich keineswegs
zufällig.) Der
politische Anspruch des messianischen Amtes stand natürlich nicht
hintenan - schließlich wollte die gesamte jüdische Gemeinde
aus der
Beschränkung des Galuth erlöst werden - und dies sollte dem
Befreier
auch fast zum Verhängnis werden. Sabbatai ernannte seinen einen
Bruder
zum Sultan der Türkei und seinen anderen zum Kaiser von Rom.
Die Sorgen Israels haben jetzt ihren schrecklichsten Grad erreicht; das
Volk Israel hat die Messiaswehen
durchlaufen... Die
Tage der Erlösung werden deshalb unverzüglich kommen. ... Der
gerechte
Erlöser ist bereits an unserem Fenster und die Zeit uns
vorzubereiten,
sein Gesicht willkommen zu heißen, ist nunmehr sehr kurz. Rebbe
Joseph Isaac Schneersohn (Menachem Mendel Schneersohn, "Netzah
Yisrael", München 1948)
Der
"Messias" kehrte nach Smyrna zurück und erklärte den
osmanischen
Kalifen für abgesetzt, er selbst heiratete die "wieder
auferstandene
Tochter von Moses", Rebekka. Als endgültiger Tag der Erlösung
wurde
schließlich der 18. Juni 1666 bestimmt. In Smyrna verwandelte
sich
daraufhin der Rest von Ordnung in ein nie gekanntes Chaos, Orgien
alternierten mit kollektiven Kasteiungen,
das wechselhafte Gemüt des "Messias" gemeinschaftlich
nachvollziehend.
Sabbatai Zwi brach nach Istanbul auf, zum Machtzentrum des Osmanischen
Reiches, das bekanntlich knapp vor dem Zenit seiner Ausdehnung stand
(1683 erst kam in Wien die Wende). Sabbatais Weg war von
apokalyptischen Tumulten begleitet. Aber nun beschleunigte sich der
Lauf der Ereignisse. Sabbatai wurde festgenommen und auf die Festung
Gallipoli verbracht, wo er allerdings zunächst noch ziemlich frei
agieren konnte. Er empfing huldigende Besucher und schrieb Briefe.
Seine Nemesis ereilte ihn ausgerechnet in der Person eines polnischen
Kabbalisten,
der einige Tage mit ihm verbringen sollte, um den "Messias" zu
untersuchen. Dieser kabbalistische Weise kam zu dem Schluß das
Sabbatais Antinomismus keinesfalls den traditionellen jüdischen
Auffassungen vom Messias entsprach und er denunzierte ihn bei den
osmanischen Autoritäten als Aufrührer. Der Sultan selbst
stellte,
seinem jüdischen Berater folgend, schließlich am 16.
September 1666 in
Adrianopol den "Messias" vor die Wahl: Tod oder Konversion zum Islam.
Sabbatai
Zwi sprach das islamische Glaubensbekenntnis und nahm den Namen Aziz
Muhammad Effendi an. Seine Wahl wurde mit dem Titel und dem
dazugehörigen Gehalt des Kapici Baschi (Torhüter des
Palastes) belohnt.
Dies könnte das Ende der Geschichte sein, denn tatsächlich
hatte sich
die messianische Begeisterung des größten Teils der
Mitgerissenen
nunmehr rasch gelegt. Allerdings blieb doch ein beachtenswerter Teil
seiner Anhänger dem Messias treu, allein in Adrianopol folgten 200
Familien seiner Konversion und wurden "Dönme"
(dt.: Konvertierte) (22), diese sahen nun auch diese "befremdliche
Handlung" nur als weiteren und sogar konsequenten Schritt auf dem Weg
der "Erlösung durch Sünde", als eine Reise in die Dunkelheit
der Welt
der Dämonen (Klippot), um auch die verlorensten Funken des Lichts
aufzusammeln.
Denn bevor nicht wirklich alle Funken
gesammelt sind, ist der Vorgang des Tikkum,
der Restitution des Exilierten an den richtigen Platz, nicht beendet.
Diese universale Wiedergutmachung mündet in den letzten Schritten
tatsächlich in ein Katastrophenszenario, das jedoch nichts anderes
als die Geburtswehen des Messias darstellt.
Tatsächlich
entwickelte sich die sabbatianische Ideologie
dementsprechend so, daß auch der Tod des "Messias" nach einigen
Jahren
ihr nichts anhaben konnte. Der messianische Prozeß wurde von
Sabbatai
Zwi begonnen, seine Anhänger haben die Reise in die Welt der
Dunkelheit (des Heidentums der Gojim)
angetreten, erst wenn sie ihre Mission erfüllt haben, ist die Welt
(der
Dunkelheit also der Gojim) so revolutioniert, daß der Messias
seine
Herrschaft antreten kann:
- das Judentum wird dann erlöst sein und die Finsternis vernichtet!
Der Mann Freud und die sabbatianische
Apostasie
Wie Bakan richtig schreibt, ist es nun so, daß "Scholem eine interessante Hypothese vertritt, die besonders für unser Interesse an Freud relevant ist. Scholem ist der Auffassung, daß der Sabbatianismus in der Folge der Emanzipation der Juden im Neunzehnten Juden in einen Rationalismus übergeht, der sich bemüht seine sabbatianischen Ursprünge zu verbergen. Nach der französischen Revolution waren es die im jüdischen Bereich verbliebenen sabbatianischen Gruppen, die die Bewegungen in Richtung Reform, Liberalismus und Aufklärung begünstigten." (23)
Wie Bakan richtig schreibt, ist es nun so, daß "Scholem eine interessante Hypothese vertritt, die besonders für unser Interesse an Freud relevant ist. Scholem ist der Auffassung, daß der Sabbatianismus in der Folge der Emanzipation der Juden im Neunzehnten Juden in einen Rationalismus übergeht, der sich bemüht seine sabbatianischen Ursprünge zu verbergen. Nach der französischen Revolution waren es die im jüdischen Bereich verbliebenen sabbatianischen Gruppen, die die Bewegungen in Richtung Reform, Liberalismus und Aufklärung begünstigten." (23)
Französische Revolution hat tausenden unter dem Fallbeil das Leben
gekostet.
Die blutrote Fahne als Symbol für
den "satanischen Pfad zur linken Hand", als Symbol für die
Umwertung jüdisch-christlicher Moral, für die Umwertung der
zehn Gebote, in ihr revolutionäres Gegenteil "Sex und Gewalt"
taucht erstmals bei der Französischen Revolution auf.
Spartacus war der Logenname von Adam Weißhaupt. Die Besten der Goijim sollt ihr töten! Unter der blutroten Fahne (die Fahne der NaZis war auch rot, nicht braun!) wurden weltweit, nicht nur in Russalnd und China, millionen Menschen beastialisch abgeschlachtet.
Wie wir gesehen haben, gleichen sich
die "befremdlichen Handlungen" Sabbatai
Zwis und das "normale Verhalten" des modernen Menschen auf ein Haar und
unterscheiden sich nur in der Verdrängung des Wissens um die
"messianische" - oder wie wir lieber sagen möchten:
gegeninitiatische -
Mission.
Es war Scholems Ansicht, daß
Sabbatai Zwi auf dem
Modell der lurianischen Kabbala (24) aufbaute, insbesondere in der
polnischen Version, die durch die Präokkupation mit der dunklen
Welt
der Klippot gekennzeichnet ist, die die soziale Situation des
polnischen Judentums widerspiegeln soll. Es sei hier nicht
verschwiegen, daß sich auch René Guénon in einem
nicht unbeträchtlichen
Maß auf die lurianische Kabbala stützt und darüber
hinaus hat Louis de
Maistre einen sabbatianischen Einfluß nachzuweisenversucht. (25)
Interessant
ist Jitzak Luria hier aber vor allem wegen des offenbaren Interesses
Sigmund Freuds an dem Werk Chajim Vitals aus der Schule Lurias (die
mündliche Lehre fand erst nach dem Tod Lurias im Jahr 1572, durch
Bücher seiner Schüler Verbreitung, Vital, der von 1542 bis
1620 gelebt
hat, gilt als der wichtigste seiner Schüler(26)). Freud soll
ausgerufen
haben "Das ist Gold!", als er die deutsche Übersetzung von Chajim
Bloch
gelesen hat. Sanford L. Drob versucht in einem Aufsatz mit dem Titel
"'This is Gold': Freud, Psychotherapy and the Lurianic Kabbalah" (27)
nachzuweisen, wie die lurianische Kabbala mit der Psychoanalyse in
Deckung zu bringen ist. Dies würde streng genommen bedeuten,
daß die
Psychoanalyse ein traditionsgemäßer Weg zur Re-Integration
der Seele in
das Göttliche darstellt, was jedoch nicht der Fall ist - im
Gegenteil!
Vielmehr folgt Freud dem verdrehten Weg Sabbatai Zwis, in welcher Form
bleibt noch zu erörtern. (28)
Bakan
ist tatsächlich der Auffassung daß erst Freud in seinem
Spätwerk "Der
Mann Moses und die monotheistische Religion" den sabbatianischen Impuls
zu seinem Endpunkt geführt hat. "Sabbatai Zwi wurde ein Goj. Jacob
Frank wurde ein Goj." (29) Aber die nicht mehr zu überbietende
Vollendung des sabbatianischen Motivs ist es, wenn "Moses, die
grundlegendste messianische Gestalt des Judentums und das Bild aller
anderer Messiasse bereits ein Goj ist. Für Freud, das moderne
Produkt
der Aufklärung, war ein bekennender und ritueller Akt der
Konversion
viel zu trivial um eine tiefere emotionale Bedeutung zu haben. Indem er
Moses in einen Goj verwandelte, vollzog Freud seine psychologische
Handlung der Apostasie." (30)
Tatsächlich hat sich Freud,
wie Bakan im Detail belegt, nicht nur in seinem Buch "Der Mann Moses"
mit dem Verkünder des jüdischen Gesetzes beschäftigt,
sondern sich sein
Leben lang mit ihm geradezu identifiziert, wie aus seinen privaten
Äußerungen hervorgeht. Insbesondere die Moses-Skulptur des
Michelangelo, "der versteinert in einer Kirche sitzt und das Grabmal
eines Papstes schmückt", hatte es ihm angetan. (31) Natürlich
ist diese
Moses-Figur am Grab von Papst Julius II. von Michelangelo schon auf
eine Identifikation mit dem Papsttum hin gestaltet, ein Aspekt, der dem
"Papst der Psychoanalyse", mit
seinem gern genutzten Arsenal des Ausschlusses der Häretiker und
der
Aufnahme in seine heilsbringende Lehre, wohl ebenfalls naheging. Im
übrigen ist es seltsam, daß sich der Begründer der
Psychoanalyse
weniger mit einem Wissenschafter als mit einem Gesetzgeber
identifiziert hat, als ob es sich bei den postulierten psychologischen
Gesetzmäßigkeiten nicht um Naturgesetze - wie oftmals
behauptet -,
sondern um auferlegte neue Gesetzestafeln handelt. Hier ist auch der
Platz für die eigentümliche Haltung der Psychoanalytiker,
jeden
"Widerstand" gegen ihre Behauptungen als tiefergehende Beweise für
deren Richtigkeit aufzufassen. Der Eindruck, Freud habe seine
menschlichen Schöpfungen der "psychischen Gesetze" an die Stelle
der
Gebote Jahwes gestellt, ist naheliegend, greift aber viel zu kurz, denn
er ist wie Moses tatsächlich auch nur ein Verkünder,
allerdings der
entgegengesetzten - oder suspendierten - Macht.
Wenn von
Freuds Apostasie die Rede ist, darf natürlich keine Sekunde daran
gedacht werde, Freud hätte sein Jüdischsein gering
geschätzt, oder es
wäre ihm gleichgültig gewesen. Wie Perry den streng
linientreuen
Freud-Biographen Ernest Jones zitiert, fühlte sich Freud "selbst
jüdisch bis in den Kern, und es bedeutete ihm offensichtlich eine
Menge. Er hatte die allgemeine jüdische Empfindlichkeit
gegenüber dem
geringsten Anflug von Antisemitismus und er freundete sich mit sehr
wenigen an die nicht Juden waren." (32) Und wie Freud über Gojim
dachte, muß man auch wissen, wenn man die Verwandlung Moses in
einen
solchen durch den Zauber der Freudschen Psychoanalyse betrachten
möchte. Ein erhellendes Dokument ist dabei die Bemerkung Freuds zu
Theodor Reik aus Anlaß einer gelungenen Bemerkung in einer
Besprechung
Reiks: "ein jüdischer Witz, zu gut für diese Gojim". (33)
Daß
Freud seinen Akt der sabbatianischen Apostasie begangen hat, indem er
Moses in einen "dieser Gojim" zu verwandeln versuchte (34) und damit
eigentlich erst tötete (wie die Urhorde ihren Vater), muß
hier
natürlich im Lichte des völlig paradoxen Charakters der
sabbatianischen
Apostasie betrachtet werden. Für den Sabbatianer soll ja gerade
das
spezifisch messianische Wesen im Abfall liegen, insofern ist es nur
konsequent, wenn der Begründer des mosaischen Glaubens bereits ein
Apostat gewesen sein soll. Für die Gefolgschaft Sabbatai Zwis
bedeutet
Jude sein, Apostat sein - und wiederum: ist nicht gerade die Apostasie
die Grundhaltung der Moderne? Es handelt sich hier aber nicht um eine
bloße Haltung gegenüber dem Gesetz bzw. dem
Glaubensbekenntnis, sondern
um eine alternative, metaphysische Realisierung - der angeblichen
Rettung der in der Dunkelheit bzw. dem Exil verborgenen Lichtfunken
- , und hier erst liegt das wirklich dunkle Geheimnis, das Freud "das
Es" nennen wird. Steven Wasserstrom hat auf die Freudschen
Anklänge bei
Scholems Darstellung des Sabbatianismus hingewiesen: "(Scholem) scheint
ein 'Es"-Konzept vertreten zu haben, das sich in solchen Formulierungen
findet wie 'Anarchie in jeder menschlichen Seele', 'libidinöse
Kräfte',
'die primitivere Region der Seele, in der lange schlummernde
Kräfte
einer plötzlichen Erweckung fähig sind', 'die dunkleren
Aspekte des
kabbalistischen Rituals, die die Furcht des Menschen und andere
emotionale Zustände reflektieren', 'Instinkte der Anarchie und
Gesetzlosigkeit, die tief in jeder menschlichen Seele begraben liegen.'
Seine tief empfundene Intuition in die dunkle Seite untermauerte
sozusagen seine Analyse des Sabbatianismus in 'Redemption through Sin',
seinem wahrscheinlich bedeutendsten Essay. Darin fand sich die
psychologische Basis des Geistes dieser Revolte, die gesamte
sabbatianische Psychologie in einer Nußschale." (35)
Von Freimaurer Satanszeichen
Die Sakramente des Teufels
Freud hat sich nicht nur mit Moses identifiziert, mindestens ebenso stark war seine lebenslange Besessenheit von der literarischen Gestalt des Dr. Faustus. Noch bevor er mit der Psychoanalyse seinen Stein der Weisen gefunden zu haben glaubte, wollte Freud seine Karriere auf die Zaubersubstanz des Kokains aufbauen. Die Geschichte des damit verbundenen Betrugs, der Prioritätsstreitigkeiten und der späteren Lügen über dieses wenig erbauliche Kapitel der Freudschen Biographie gehören nicht hier her, sie finden sich in Han Israëls "Der Fall Freud." (36) Bemerkenswert ist, daß der Lieferant, der Freud das flüssige Kokain geliefert hat, gerade der Urenkel jenes Merck war, der "eine teuflische Lust darinnen (fand), Leute, die sich glücklich fühlten, auf die linke Seite aufmerksam zu machen, und ihr Glück zu stören" (37) und daher von Goethe als Vorbild für den Mephistopheles seines "Faust"-Stücks genommen worden war
.
Freud hat sich nicht nur mit Moses identifiziert, mindestens ebenso stark war seine lebenslange Besessenheit von der literarischen Gestalt des Dr. Faustus. Noch bevor er mit der Psychoanalyse seinen Stein der Weisen gefunden zu haben glaubte, wollte Freud seine Karriere auf die Zaubersubstanz des Kokains aufbauen. Die Geschichte des damit verbundenen Betrugs, der Prioritätsstreitigkeiten und der späteren Lügen über dieses wenig erbauliche Kapitel der Freudschen Biographie gehören nicht hier her, sie finden sich in Han Israëls "Der Fall Freud." (36) Bemerkenswert ist, daß der Lieferant, der Freud das flüssige Kokain geliefert hat, gerade der Urenkel jenes Merck war, der "eine teuflische Lust darinnen (fand), Leute, die sich glücklich fühlten, auf die linke Seite aufmerksam zu machen, und ihr Glück zu stören" (37) und daher von Goethe als Vorbild für den Mephistopheles seines "Faust"-Stücks genommen worden war
.
Sabbatianer sind die Kraft die stets das BÖSE will und sich irrsinniger Weise einbildet GUTES zu schaffen. Wahrlich - ihre hirnverbrannten Vollidioten - ich sage Euch das BÖSE hat noch nie GUTES geschaffen! GUTES wird immer NUR von Guten geschaffen. Deshalb wird Eure NWO - in der, so Huxley in "Brave new World", Geschichte Mumpitz ist - nicht lange Bestand haben. Ihr werdet die Geister die ihr gerufen habt nie wieder los. Sie werden sich nach den Gesetzen des Karma gegen euch richten.
Noch bemerkenswerter ist, daß
Freud zum ersten Mal in der Walpurgisnacht
des Jahres 1884 das flüssige Kokain zu sich genommen haben soll,
in einer bewußten Imitation der Weise in der Faust den Zaubertrank
in Goethes Stück, das im übrigen gerade zu dieser Zeit in
Wien
aufgeführt wurde, getrunken hat. (38) Wie E. Michael Jones
schreibt:
"Mehr als ein Kommentator hat behauptet, daß Freud einen Pakt mit
dem Teufel geschlossen hat.
Wie jeder, der seine Schriften kennt, weiß, war Freud so
beeindruckt
von Goethes "Faust", daß er es vom Anfang bis zum Ende seiner
Karriere
laufend sowohl in seinen öffentlichen wie in seinen privaten
Schriften
zitiert, und oftmals Schlüsselpassagen auf daraus stammenden
Zitaten
aufbaut." (39)
Das Kokainabenteuer war relativ
schnell zu Ende
nachdem sich das vermeintliche Wundermittel rasch als abhängig
machende
Teufelsdroge erwiesen hat. Seinen Eintritt in die psychoanalytische
Welt jenes Ruhmes, der ihm bis heute anhaftet, machte Freud im Jahr
1900 mit der "Traumdeutung"
und der erste Schritt war sozusagen das vorangestellte Motto "Flectere
si nequeo superos, Acheronta movebo" (40), was ungefähr bedeutet:
"Wenn mich der Himmel nicht hört, dann rufe ich die Hölle zur
Hilfe". Und wie Whitall Perry schreibt: "Und in diesem Buch taucht die
Erkenntnis auf, daß die Psychoanalyse einen Pakt mit Satan
beinhaltet." (41)
Was
ist unter diesem Pakt zu verstehen? Es ist natürlich alles "nur
metaphorisch" gemeint - oder wie Bakan schreibt: "gerade weil Freud die
übernatürliche Realität des Teufels nicht akzeptierte,
konnte er sich
der vollständigen Verwendung der Metapher erlauben." (42) Doch wie
Bakan ebenfalls schreibt, hat Freud in seiner Arbeit über eine "dämonische
Besessenheit"
im Siebzehnten Jahrhundert (zufällig das Jahrhundert Sabbatai
Zwis),
sogar selbst festgestellt, daß "die volle Akzeptanz der
übernatürlichen
Realität des Teufels nicht notwendigerweise ein Bestandteil der
Motivation zum Teufelspakt (ist)." (43)
Im übrigen unterscheidet sich
Freud hier nicht einmal von modernen Satanisten wie Howard Levy ("Anton
Szandor LeVey"),
die ebenfalls nicht an die eigenständige "Existenz" des Teufels
glauben
(was heißt im übrigen Existenz genau?), und letztlich
führt dieser
"Zweifel" nur völlig in die Irre, den Teufel schert es
nämlich einen
Dreck ob man an ihn glaubt, und letztlich ist der Nicht-Glaube an den
Teufel vielleicht so gut wie ein Beweis, daß man ihm bereits
verfallen
ist.
Der Pakt selbst ist eigentlich völlig simpel, der Gedankengang geradezu naiv, wie die gesamte Psychoanalyse: Gott, metaphorisch für das Über-Ich, kontrolliert das unbewußte Material durch seine Verbote und die resultierenden Schuldgefühle, d.h. er verhindert die Bewußtwerdung dessen, was die Ursache der psychischen Neurosen ist. Eine Gegenmacht, allegorisch also der Teufel, ist somit erforderlich, um das Material bewußt zu machen und damit angeblich die Neurose zu beseitigen.
(Natürlich
ein rein fiktiver Vorgang, niemand hat jemals einen Heilungserfolg der
Psychoanalytiker verifizieren können.) Das Bündnis des Ich
mit dem
"Teufel" ist das Rezept, das die Psychoanalyse dem Neurotiker (und
nicht nur ihm) verschreibt. Wie Freud in völliger Offenheit sagte:
"Der besiegte Gott wird Satan und der siegreiche Satan wird Gott werden."
(44) Dies ist der zentrale Mechanismus der "Traumdeutung",
die von den Fallbeispielen mit den eher infantilen Deutungen eher
vernebelt als erhellt wird. Die Grundgedanken der Traumdeutung hat
Freud erstmals in der Wiener B'nai B'rith-Loge vorgetragen . (45)
"Eine
Teufelsneurose im siebzehnten Jahrhundert" hat Freud 1923 in "Imago"
veröffentlicht. Darin nennt er drei Gründe für den
Vertrag, den ein
Christoph Haitzmann mit dem Teufel geschlossen hat: Die Depression, die
von dem Tod seines Vaters verursacht worden war, und die Notwendigkeit
sich seinen Unterhalt zu verdienen. Alle drei Gründe treffen auf
Freud
in den Jahren der Abfassung der "Traumdeutung" zu! 1897 verstarb Freuds
Vater, drei Monate nach seinem Tod schreibt Freud in einem Brief:
"Ich habe ein Malleus Maleficarum bestellt... Geschichten über den Teufel(... und ähnliches) erhalten eine Bedeutung für mich. ... Ich spiele mit der Idee, daß wir in den Perversionen, von denen die Hysterie das Negativ ist, die Reste eines primitiven Sexualkultes haben, der im semitischen Orient einst eine Religion gewesen sein mag (Moloch, Astarte),... Ich beginne von einer extrem primitiven Teufelsreligion zu träumen, deren Riten weiter im geheimen praktiziert werden, und nun verstehe ich die harsche Therapie der Hexenrichter. Die Verbindungen finden sich im Überfluß." (46)
Freud
hat also nicht nur erkannt, daß der Teufel an die Stelle des
verstorbenen Vaters tritt, sondern auch die Gegeninitiation entdeckt.
Dies ist die Atmosphäre und sind die psychischen Vorgänge aus
denen
heraus das Werk entstand, das das 20. Jahrhundert intellektuell
eingeläutet hat und von dem gilt, daß sein Einfluß
tiefgreifender und
länger anhaltender war "als Einstein oder Watson und Crick, als
Lenin,
Roosevelt oder Kennedy, als Picasso, Eliot oder Stravinsky, als die
Beatles oder Bob Dylan." (47) Freud, kurz nach der Fertigstellung
seines Meisterstücks: "Es ist eine intellektuelle Hölle,
Schicht über
Schicht, alles ungleichmäßig glühend und pulsierend;
und die Umrisse
von Lucifer-Amor kommen im dunkelsten Zentrum zum Vorschein." (48)
Es
ist hier vielleicht an der Zeit, daran zu erinnern, daß es Bakan
keinesfalls um eine Entlarvung Freuds geht, (49) vielmehr will er
aufzeigen, wie die jüdische Tradition zur Entstehung der
Psychoanalyse
beigetragen hat. Wenn es auch in diesem Fall der (metaphorische) Teufel
ist, der mit den Worten Bakans die Kur für Freud gewesen ist:
für seine
Verzweiflung über den Tod des Vaters, den "vorherrschenden
Antisemitismus" in Wien, und der schließlich auch ein gutes
Geschäft
einbrachte: die Psychoanalyse. Daß Freud sich mit der "Metapher
des
Teufels" eingelassen hat, brachte sicherlich das Risiko großer
Sünde -
oder des psychologischen Äquivalents: Schuld - für ihn, meint
Bakan.
"Aber er hatte die Unterstützung der Tradition der Baale'Schem.
Diese
Wundertäter setzten sich wiederholt selbst aufs Spiel, indem sie
bei
ihren Bemühungen andere Leute zu heilen Gottes Name anriefen."
(50) Ob
der Vergleich Freuds Patientinnen überzeugt hätte?
An
dieser Stelle gilt es wegen der Wichtigkeit René Guénon
ausführlich zu
zitieren: es "gibt (...) etwas, was vielleicht noch bemerkenswerter als
alles bisher Gesagte ist: die einem jeden, der die Psychoanalyse
beruflich ausüben will, auferlegte Notwendigkeit, sich vorher
selbst
einer Psychoanalyse zu unterziehen. Das heißt vor allem die
Tatsache
zur Kenntnis nehmen, daß der Mensch, der sich dieser Kur
unterzogen
hat, nie mehr so ist, wie er vorher war oder daß sie an ihm ein
untilgbares Mal wie bei der Initiation hinterläßt.
Allerdings mit
umgekehrten Vorzeichen, denn statt einer spirituellen Entfaltung
handelt es sich hier um eine Entfaltung des niederen Seelenlebens.
Andererseits besteht hier eine offensichtliche Nachahmung der
Weitergabe von Initiationswissen. Doch angesichts der Differenz in der
Natur der Einflüsse und da ein erzieltes Ergebnis vorliegt, das es
nicht erlaubt, die Sache als einen bloßen Trug ohne weiteren
Folgen
einzuschätzen, (51) wäre also diese Weitergabe in
Wirklichkeit eher
einer Praxis vergleichbar, wie sie im Bereich der Magie und genauer
noch in der Hexerei gepflegt wird. Im übrigen gibt es einen recht
dunklen Punkt in dieser Weitergabe: da es offensichtlich unmöglich
ist,
anderen etwas weiterzugeben, was man selbst nicht besitzt und da die
Erfindung der Psychoanalyse (die die Seelsorge abgelöst hat)
jüngsten Datums ist, kann man sich fragen, woher die ersten
Psychoanalytiker ihre 'Macht' haben (von Satan persönlich?), die
sie an ihre Schüler weitergeben, und von wem sie selbst zuerst
'analysiert' worden
sind? Diese Frage, die jeder, der ein wenig nachdenklich ist,
logischerweise stellen muß, ist wahrscheinlich sehr indiskret,
und es
ist mehr als zweifelhaft, ob darauf jemals eine befriedigende Antwort
gegeben wird. Aber eigentlich ist dies auch nicht nötig, um in
einer
solchen seelischen Übertragung ein anderes, wahrhaft unheiliges
'Mal' aus den Vergleichen, zu denen es Anlaß gibt, zu erkennen:
die Psychoanalyse weist in dieser Hinsicht eine erschreckende
Ähnlichkeit mit gewissen 'Sakramenten des Teufels' auf!"
(52) Guénon konnte nicht wissen, daß es in den Papieren
Freuds sehr
wohl eine befriedigende, aber gleichzeitig höchst beunruhigende
Antwort
auf die gestellte Frage gibt.
Die Heimlichkeit des Unheimlichen
Im letzten Abschnitt gibt Bakan noch einige Beispiele von kabbalistischen Anklängen in der Vorgangsweise Freuds, die hier summarisch angeführt sein sollen. Der Mensch als Torah. "Für Jahrhunderte wurde die Torah als ein so heiliges Dokument betrachtet, daß jeder Buchstabe, jede Nuance des Stils - sogar die Größe der Buchstaben in den handgeschriebenen Rollen - so betrachtet wurde, als ob er eine tieferliegende verborgene Bedeutung besitzen würde, die von dem Mystiker und den Exegeten in einer Weise interpretiert wurden, die verblüffend derjenigen ähnelt mit der der Psychoanalytiker Wendungen und Vagheiten des menschlichen Ausdrucks interpretiert. Alles was erforderlich war, war eine Verschiebung des Materials vom Text der Torah zu dem 'Text' des menschlichen Verhaltens" (53) Dies könnte natürlich wieder den Anschein einer traditionsgebundenen Vorgangsweise erwecken, doch ist der Autor des "Textes des menschlichen Verhaltens" für Freud nicht Gott, sondern die Libido, die auf Hindernisse stößt.
Im letzten Abschnitt gibt Bakan noch einige Beispiele von kabbalistischen Anklängen in der Vorgangsweise Freuds, die hier summarisch angeführt sein sollen. Der Mensch als Torah. "Für Jahrhunderte wurde die Torah als ein so heiliges Dokument betrachtet, daß jeder Buchstabe, jede Nuance des Stils - sogar die Größe der Buchstaben in den handgeschriebenen Rollen - so betrachtet wurde, als ob er eine tieferliegende verborgene Bedeutung besitzen würde, die von dem Mystiker und den Exegeten in einer Weise interpretiert wurden, die verblüffend derjenigen ähnelt mit der der Psychoanalytiker Wendungen und Vagheiten des menschlichen Ausdrucks interpretiert. Alles was erforderlich war, war eine Verschiebung des Materials vom Text der Torah zu dem 'Text' des menschlichen Verhaltens" (53) Dies könnte natürlich wieder den Anschein einer traditionsgebundenen Vorgangsweise erwecken, doch ist der Autor des "Textes des menschlichen Verhaltens" für Freud nicht Gott, sondern die Libido, die auf Hindernisse stößt.
1. Vergleich der Traumdeutung in der jüdischen Tradition und in
2. der Psychoanalyse. Bakan
vergleicht Passagen des Zohar mit der "Traumdeutung" und findet
stilistische Ähnlichkeiten. Er unterscheidet Grade in der "freien
Assoziation". Die rabbinische Literatur besitzt diese Technik zwar,
bleibt aber "relativ diszipliniert", der Zohar benutzt ein
"sexual-kosmologisches" Idiom und ist bei den "ad
locum"-Interpretationen freier. Bei Abulafia konstatiert Bakan die
"unbegrenzteste Verwendung" der assoziativen Methode. Freud folge in
dieser Frage jedoch dem Zohar, wenn auch Freuds generelle Praxis nahe
dem Muster Abulafias liegen würde. (54)
Der
talmudische Traktat Berakoth und das von Freud in der "Traumdeutung"
zitierte Werk des Shlomo Almoli (55) nehmen Freuds These von der
Überdeterminiertheit der Träume, also mehrerer Deutungen
voraus. (56)
3.Die bekannten kabbalistische
Techniken
der Wort- und Buchstabenverdrehungen und -berechnungen, Gematria,
Notarikon und Temurah, werden von Freud angewandt, insbesondere
Temurah, der Austausch der Reihenfolge der Buchstaben. (57)
4.Von größerer Bedeutung sind die kabbalistische Auffassung der Sexualität als Mittel der Wiedergutmachung der Welt und hier zeigt sich wieder, wie Freud der traditionellen Methode der Integration geradezu entgegengesetzt verfährt - wie Sabbatai Zwi und Jacob Frank. Whitall Perry zitiert Gershom Scholems Erklärung der "schrecklich tiefen Bedeutung", die die Sexualität für den Kabbalisten besitzt. Dieses Mysterium der menschlichen Existenz ist nichts anderes als das Symbol für die Liebe zwischen dem Göttlichen "Ich" und dem Göttlichen "Du" - der Schechina. Gott ist die Vereinigung des Aktiven und Passiven, des Zeugenden und Empfangenden. Und die sexuellen Bilder der Kabbalisten bilden diese Über-Realität nur ab. (58) Freud teilt die Auffassung der universellen Bedeutung des Sexuellen, ist jedoch wie die antinomistischen Messianisten der Ansicht, daß archaische Sanktionen keinen Platz in der modernen Gesellschaft haben, ja daß sie für die "Krankheiten" des Individuums verantwortlich sind. Er entmythisiert "Totem" und "Tabu" und die Sexualität wird zu einem Werkzeug in den Händen des Psychotherapeuten, der die menschliche Persönlichkeit neu formt. (59)
4.Von größerer Bedeutung sind die kabbalistische Auffassung der Sexualität als Mittel der Wiedergutmachung der Welt und hier zeigt sich wieder, wie Freud der traditionellen Methode der Integration geradezu entgegengesetzt verfährt - wie Sabbatai Zwi und Jacob Frank. Whitall Perry zitiert Gershom Scholems Erklärung der "schrecklich tiefen Bedeutung", die die Sexualität für den Kabbalisten besitzt. Dieses Mysterium der menschlichen Existenz ist nichts anderes als das Symbol für die Liebe zwischen dem Göttlichen "Ich" und dem Göttlichen "Du" - der Schechina. Gott ist die Vereinigung des Aktiven und Passiven, des Zeugenden und Empfangenden. Und die sexuellen Bilder der Kabbalisten bilden diese Über-Realität nur ab. (58) Freud teilt die Auffassung der universellen Bedeutung des Sexuellen, ist jedoch wie die antinomistischen Messianisten der Ansicht, daß archaische Sanktionen keinen Platz in der modernen Gesellschaft haben, ja daß sie für die "Krankheiten" des Individuums verantwortlich sind. Er entmythisiert "Totem" und "Tabu" und die Sexualität wird zu einem Werkzeug in den Händen des Psychotherapeuten, der die menschliche Persönlichkeit neu formt. (59)
Wenn Freud ein Kabbalist des 19./20.
Jahrhunderts ist, so einer, dessen Manipulationen nur die "andere" oder
"dunkle Seite", die sitra achra, betreffen. Diese "linke
Emanation" Gottes, die Gegenwelt des Bösen, entsteht aus der
einseitigen Verabsolutierung der linken Säule
der Kräfte im System der innergöttlichen Potenzen. Wenn das
ausbalancierte Gleichgewicht der 10 Sephiroth durcheinandergerät,
etabliert sich die sitra achra als komplette Gegenwelt zur
göttlichen
Welt und entfaltet ihre auf Destruktion gerichteten Kräfte
entfalten.
"Die 'Andere Seite' stellt sich als
eine weit aufgefächerte Hierarchie aus Strafengeln, Dämonen
und Geistern dar, die ihr Werk in der Welt dank d(ies)er oberen
'bösen Liebe' vollbringen." (60) Wie nämlich auf der
heiligen, rechten Seite
die göttliche Liebe die Weitergabe des Lichts in die Welt bewirkt,
so
gibt es auch auf der "anderen Seite" eine "Vereinigung der Pole", die
einen "Ausfluss der sefirothischen Kräfte nach unten in Gang setzt
-
hier handelt es sich allerdings um den schlechten Ausfluss." (61) Die
siebte und achte Sefira bildet die beiden Schenkel der sitra achra, und
der Zohar beschreibt das Wirken der Vereinigung: "Zwischen den beiden
Säulen geht eine Säule hervor, die Finsternis der Finsternis,
und alle Farbnuancen sind an ihr sichtbar. Und diese Säule ist die
Vorhaut, welche den Mann zum Weib führt, um sich geschlechtlich zu
vereinen, und eines zu sein. [Diese mittlere Säule
ist in mehrere Stufen und Knoten untergliedert:] Der zweite Knoten
heißt Grimm. Dieser Knoten bewegt sich von Ort und Ort und lenkt
alle
übrigen Knoten. [...] Sie alle gewinnen ihre Kraft durch diesen
Knoten.
Er ist es, der alle Plagen in die Welt bringt. Denn wenn er sich mit
jener anderen Stufe verbindet, um das Weib zu kosen, dann stürzen
alle Plagen in die Welt, alle Bedrängnisse und Nöte, denn sie
beide können ohne einander nicht herrschen.
Neben dem "Altar" die drei "Säulen".
Katastrophenkapitalismus und zinsbasiertes Weltgeldsystem sind wesentliche Teile des satanisch-esoterischen Kultes der die Welt beherrscht!
"Steely Dan" hat sogar Karl den Großen besungen! Besser gefällt mir "Black Jack": "Do It Again". Who is "Black Jack"? Die gesamte "Unterhaltungsindustrie" ist voll mit suggestiver "Freimaurer- und Satanisten-Esoterik" Mehr Säulen und Symbole
Und alle Stufen sind dem Weib (das
vermutlich wie in der Apokalypse des Johannes ein rotes Kleid trägt)
zur Herrschaft übergeben, um die Welt zu bedrängen.
Und würde nicht der eine auf der anderen reiten und würden
sie sich
nicht miteinander verbinden, können sie nicht herrschen." (62)
Die ist eine Beschreibung der
verborgenen Hierarchie der Gegeninitiation, die die "andere Seite" in
die menschliche Welt hereinholt, um sie schließlich unter ihre
Herrschaft zu bringen, die "Herrschaft des Antichristen" oder "Dajjal",
den manche ja als ihren Messias ansehen werden. (vgl.: Alice Bailey and Djawal Khul )
Geopolitik aus muslimischer Sicht. (english)
Daß Sigismund Schlomo Freud,
der falsche Weise aus Galizien,
der seinen zweiten Vornamen verdrängt oder verheimlicht und seinen
ersten verändert hat, nicht die Vereinigung der lichten
Sphären im Auge
hatte, (63) dürfte hinreichend deutlich geworden sein. Auch seine
Faszination mit dem "Unheimlichen", das der Psychoanalytiker wie der
Richter (Freuds Vergleich) an die Oberfläche bringen muß,
ist ein
weiterer Hinweis: "...das Unheimliche (ist) jene Art des Schreckhaften,
welche auf das Altbekannte, Längstvertraute zurückgeht. Zum
Neuen und
Unvertrauten muß erst etwas hinzukommen, was es zum Unheimlichen
macht." (64)
Die "Heimlichkeit der gleichen
seelischen Konstruktion" von der Freud in der Wiener B'nai B'rith-Loge gesprochen hat,(65)
ist vor dem Hintergrund der von ihm aufgezeigten Doppeldeutigkeit
des Wortes zu
sehen: in "heimlich" steckt "das Heim", (Heim ins Reich!) also
Geborgenheit, und gleichzeitig "das Verborgene". Freuds Verbindung mit
der häretischen jüdischen (Gegen-)Tradition gab ihm eine
verborgene
Geborgenheit. Den nicht in diesen Kreis eingeschlossenen, wird die
Heimlichkeit dieser Verbindung jedoch eher unheimlich sein.
Alte oder junge Frau?
Über die Doppeldeutigkeit des Wortes könne ich ein Buch mit Beispielen füllen. Bsp: "Friedeskampf". Eins dürfte jedenfalls klar sein. Für den Frieden zu kämpfen ist wie Ficken für die Jungfäulichkeit! Oder das Wort "Anti-Semitismus"!
Noch ein Beispiel widersprüchlicher "Doppeldeutigkeit", geisteskranker kognitiver Dissonanz zwischen Form und Inhalt.
Jahwe-Jünger
Becker liest mit auffälligem SS-ähnlichenm Totenkopfring
ausgerechnet
aus der Bibel vor (Warum nicht gleich aus "Mein Kampf"?). Um was geht
es hier? Um einen "PRO-Leben" oder um einen "Todes- und
Menschenopferkult"?
Perrys Besprechungsaufsatz schließt mit Worten, denen nichts hinzuzufügen ist: "Wir schulden Professor Bakan Dank dafür, daß er eine nächtliche und flüchtige Armee von Fakten ans Tageslicht gebracht hat, die viel zu lange einer genauen Identifikation entbehrten." (66)
Martin A. Schwarz
(1) David Bakan, Sigmund Freud and the Jewish Mystical Tradition, Princeton (NJ) 1958; S. 305. Wie alle unsere Freud-Zitate aus dem Amerikanischen rückübersetzt.
(2) Adolf Grünbaum, Psychoanalyse in wissenschaftstheoretischer Sicht, Konstanz 1987; ders., Die Grundlagen der Psychoanalyse - eine philosophische Kritik, Stuttgart 1988.
(3) Han Israëls, Der Fall Freud. Die Geburt der Psychoanalyse aus der Lüge, Hamburg 1999; ders., Der Wiener Quacksalber.
Kritische Betrachtungen über Sigmund Freud und die Psychoanalyse, Jena 2006.
(4) Martin Schwarz, Die Philosophie des Unterleibes; in: Opposition, Nr. 1/2000; auch als: Freuds Philosophie des Unterleibs;
in: Neue Ordnung, Nr. 2/2000. Jetzt zu finden unter dem Titel Freud und die Folgen
(5) Siehe: René Guénon, Die Verheerungen der Psychoanalyse; und: ders., Tradition und "Unbewußtes"; beides in: Der Pfahl. Jahrbuch aus dem Niemandsland zwischen Kunst und Wissenschaft, II, München 1988; Julius Evola, Maschera e volto dello
spiritualismo contemporaneo, Rom 1990; ders., L'infezione psicanalista, Quaderni di testi evoliani N. 7, Rom 1978; ders., Treaspetti del problema ebraico, Padua 1994, S. 59 ff.
(6) in: Tomorrow Vol. 14. N. 2, Spring 1966.
(7) Oakton (VA) 1966.
(8) Princeton (NJ) 1958 (Neuauflage: Mineola (NY) 2005. Wir zitieren nach der Erstausgabe.
(9) ebd., S. 52.
(10) Zu den Ideologien der Apostasie zählen das Bekenntnis zur Demokratie als Heilsweg (gegenüber dem antiken Modell eines politischen Systems unter verschiedenen), zu den Menschenrechten (gegenüber dem Mensch als Träger von Pflichten in den Traditionen), dem Säkularismus und Laizismus. Diese Bekenntnisse, zu denen dann noch die "Emanzipation der Frau" von ihrem traditionellen Wesen, die "Toleranz" gegenüber sexuellen Perversionen und öffentlicher Unzucht, usw. hinzukommen, sollen auch Einwanderern abverlangt werden, darin sind sich "linke" und "rechte", "liberale" und "konservative" Modernisten einig, sie alle folgen dem Aufstand Satans gegen die Göttliche Ordnung.Damit erheben auch sie auf den Spuren Sabbatai Zwis und Jacob Franks die Apostasie zum Prinzip ihres "Glaubens".
(11) ebd., S. 48.
(12) ebd., S. 49. Der apostatische Charakter des Zionismus in Abhebung zur Tradition des Judentums wird von Charles-André Gilis in einer wichtigen kleinen Schrift erläutert: Charles-André Gilis, La profanation d´Israël selon le Droit sacré, Beirut 2003.
(13) Jacob Frank wird in diesem Aufsatz beiseite lassen und soll hier nur kurz erwähnt werden. Frank, jüdisch-sabbatanischen Kreisen erwachsen, hat ein Jahrhundert nach Sabbatai Zwi fast das gleiche Drama in Polen nochmals durchgespielt, mit noch
stärker "modernen" Zügen. Er erscheint als Praktiker dessen, was im 20. Jahrhundert Marcuse gelehrt hat, der Freuds Lehre ähnlich radikalisiert hat wie Frank die von Sabbatai Zwi. Siehe: Klaus S. Davidowicz, Zwischen Prophetie und Häresie. Jakob Franks Leben und Lehren, Wien 2004; Arthur Mandel, Le Messie Militant ou La Fuite du Ghetto, Mailand 1989; Salcia Landmann, Die jüdisch-messianischen Ahnen des polnischen Nationaldichters Adam Mickiewicz; in: Staatsbriefe, Nr. 3/1990.
(14) Perry, S. 21.
(15) In der islamischen Tradition ist es das Zusammentreffen von Moses und "dem Grünen" (Al-Khidr), die im heiligen Quran in der Sura Al-Kahf berichtet wird. Das Gesetz hat sicherlich in den Büchern der Autoren der integralen Tradition nicht die
gebührende Beachtung erfahren, eine Ausnahme bildet Charles André Gilis, der in den genanntem Buch die Bedeutung des Göttlichen Gesetzes, insbesondere des ersten und einzigen für alle Menschen gleichermaßen gültigen Gesetzes, die Scharia, hervorhebt.
(16) Gershom Scholem, Die jüdische Mystik in ihren Hauptströmungen, Frankfurt am Main 1988, S.355.
(17) Hebr.: Shabbtai Zwi weha-tenu ah ha-shabbethaith bi-jemei chajaw, 1957. Engl.: Princeton University Press 1973. Dt.: Sabbatai Zwi. Der mystische Messias. Frankfurt am Main: Jüdischer Verlag 1992. Im folgenden wird diese deutsche Ausgabe
zitiert.
(18) Scholem, Die jüdische Mystik..., S. 318: "Sabbatai Zwi war psychisch krank. Man hat dies schon öfters vermutet und von Paranoia und Hysterie gesprochen. Aber eine Unmenge von unmittelbaren Zeugnissen beweist, daß seine seelischen Krankheitszustände von anderer Art waren: er war ein ganz ausgesprochener Manisch-Depressiver, also ein Mensch, bei dem Zustände der schwersten Depression und Melancholie periodisch mit solchen manischer Exaltation, höchster Begeisterung und
Euphorie abwechseln. Dazwischen liegen Perioden eines ziemlich normalen seelischen Habitus."
(19) Zu seinem Persönlichkeitsbild gehört auch, daß zwei Ehen Sabbatais Zwis wegen Nicht-Vollziehung des Aktes annulliert wurden, seine dritte ging er dann - bereits auf dem Höhepunkt der hier erst aufzurollenden Entwicklung - mit einer Prostituierten ein, die auch nach der Eheschließung sexuelle Verbindungen mit Anhängern Zwis eingegangen sein soll.
(20) Scholem, S. 99: "Charakteristisch für die polnische Kabbala aber war die eigenartige Faszination für die Sphäre des Bösen und dessen ausgesprochen personifizierter Vorstellung. (...) Aus dem gesamten Bereich der lurianischen Lehre über den Rückzug, den Bruch der Gefäße und die Wiederherstellung wurden nur die Elemente wirksam und von entscheidender Bedeutung, die den persönlichen Kampf des Menschen mit den verschiedenen und gleichsam individuellen Kelipoth betonten. Dabei setzt die mystische Aufgabe einzelne Kelipoth zu annihilieren, eine exakte Kenntnis der Natur und des Namens der betreffenden Kelipa voraus. (...) Die dämonische Seite der Welt wirft wie in keiner anderen kabbalistischen Überlieferung ihren Schatten auf alle Äußerungen des menschlichen Lebens. Der Leser der polnischen kabbalistischen Texte aus dem siebzehnten Jahrhundert steht vor einer Unzahl Kelipoth, die aus einer fremden mythologischen Universum hervorbrechen, das es in früheren Texten nicht gibt."
(21) Das Jahr 1648 war von den Kabbalisten als das Jahr der Auferstehung vorhergesagt worden, tatsächlich wurde es zum Jahr des massenhaften Todes für die Kabbalisten geworden. So kam auch der berühmteste polnische Kabbalist, Rabbi Samson bin Pesah aus Ostropol bei den "Chmielnicki Massakern" ums Leben, die in diesem Jahr die Kosakenaufstände begleiteten. Die Massaker wurden als "Geburtswehen des Messias" angesehen, trotzdem stürzten sie die jüdischen Gemeinden, bei weitem nicht nur in Polen, in Verzweiflung.
(22) Die Dönme bilden bis heute in der Türkei abgeschlossene, weitgehend endogame Gemeinschaften. Zur Zeit des Ersten Weltkrieges soll es bis zu 15000 Dönme im Osmanischen Reich gegeben haben. Für heute werden Zahlen zwischen 30000 und 60000 angegeben. Eine kollektive "Aliyah" dieser Nachkommen der ersten Zionisten ins, vom zionistischen Gebilde besetzte Palästina, hat bis heute nicht stattgefunden.
(23) Bakan, S. 101
(24) Eine gute, systematisierende Übersicht findet sich in: Karl Erich Grözinger, Jüdisches Denken. Theologie - Philosophie - Mystik. Band 2: Von der mittelalterlichen Kabbala zum Hasidismus, Frankfurt am Main 2005. Dieser Band bietet im übrigen insgesamt einen hervorragenden Überblick über den Forschungsstand, vor allem auch über die Entwicklung seit Scholems bahnbrechenden Studien, er blendet aber den ganzen Bereich des Sabbatianismus aus (vielleicht im dritten Band?).
(25) Louis de Maistre, L´Énigme René Guénon et les "Supérieurs Inconnus". Contribution à l´étude de l´histoire mondiale "souterraine", Mailand 2004. Vgl.: Martin A. Schwarz, René Guénon - Agent der Gegeninitiation? in: Kshatriya-Rundbrief, Nr. 16, 2005. Die Warnungen Guénons vor magischen Praktiken, der Entwicklung "okkulter Fähigkeiten" usw. sind aber gerade darauf gerichtet, von der richtig verstandenen initiatischen Funktion der "Restauration" nicht abzurücken. Psychische Unausgeglichenheit und manisch-depressive Störungen, sowie allgemein ein Übermaß an emotionaler Beeinflußung sind die bei Sabbatai Zwi so deutlich hervortretenden Merkmale, die eine initiatische Qualifikation ausschließen und die in die Arme der Gegeninitiation treiben. Mit der Vorherrschaft des modernen Typus ist dem Menschen zunehmend der Weg ins Licht verschlossen und nur mehr der Lichtfunken in der Dunkelheit irrlichtert vor den Augen des Suchenden, diese zu "retten" ist eine Aufgabe für einen Heiligen (Ganzen) und nicht für ein zerrissenes Individuum. Guénon hat aus gutem Grund keine allgemein zugänglichen "Anweisungen" für eine Einweihung veröffentlicht, was ihm manche sogar als praktisches Defizit vorgehalten haben, sondern versucht die traditionelle Doktrin in ihrer Reinheit darzulegen, so daß sie dem Menschen der in der modernen Welt lebt, aber nicht von ihr ist, verständlich wird, und darüber hinaus den Befähigten eine Affiliation an sichere traditionelle Einweihungslinien des Sufismus (und im Prinzip auch anderer östlicher Traditionen) empfohlen, aber vor allen mit Okkultismus in Verbindung stehenden Gruppen, die mehr oder weniger dem sabbatianischen Modell gleichen, auch in den Fällen, in denen keine Verbindung mit der jüdischen Deviation nachweisen läßt, ausdrücklich gewarnt.
(26) Scholem, Sabbatai Zwi, S. 197.
(27) 'This is Gold': Freud, Psychotherapy and the Lurianic Kabbalah
(28) Drobs Fazit lautet auch: "In mancher Weise ist die Psychologie der Kabbalisten vielleicht näher bei Jung als bei Freud", allerdings meint er daß ihre Emphase auf der Sexualität und ihr energetisches Modell der Psyche dem Freudschen eher entspricht.
(29) Bakan, S. 148.
(30) ebd.
(31) "Für drei einsame Septemberwochen des Jahres 1913 stand ich jeden Tag vor der Statue in der Kirche, studierte sie, maß sie, skizzierte sie, bevor ich das Verständnis erreichte, das ich in dem Essay nur anonym auszudrücken unternahm." So Freud an seinen italienischen Übersetzer. Der erwähnte Essay ist "Der Moses des Michelangelo", erschienen ohne Autorenangabe in "Imago", 1914. Nach: Perry, S. 25.
(32) Ernest Jones, The Life and Work of Sigmund Freud, Vol. I, New York 1953, S. 22; zitiert nach: Perry, S. 20.
(33) Theodor Reik, The Search Within, New York 1956, S. 637; zitiert nach: Bakan, S. 52.
(34) Bakan, S. 148
(35) Steven M. Wasserstrom: Religion after Religion. Gershom Scholem, Mircea Eliade, and Henry Corbin at Eranos. Princeton 1999, S. 188.
(36) Han Israëls, Der Fall Freud. Die Geburt der Psychoanalyse aus der Lüge, Hamburg 1999.
(37) Karl August Böttiger. "Literarische Zustände und Zeitgenossen". Begegnungen und Gespräche im klassischen Weimar, Berlin 1998, S. 42. Das Zitat stammt aber von Wieland und die Hervorhebung von uns.
(38) E. Michael Jones: Degenerate Moderns: Modernity as Rationalized Sexual Misbehavior, San Francisco 1993; S. 195f.
(39) ebd.
(40) Vergil, Aeneis, VII, 312.
(41) Perry, S. 31.
(42) Bakan, S. 219, Perry, S. 31.
(43) Bakan, S. 215.
(44) Bakan, S. 233; Perry, S. 32.
(45) Bakan, S. xiii.
(46) Bakan, S. 223 f.
(47) John F. Kihlstrom, Is Freud Still Alive? No, Not Really (http://ist-socrates.berkeley.edu/~kihlstrm/freuddead.htm)
(48) Bakan, S. 229.
(49) Die französische Ausgabe (Paris 1964) erschien auch mit einem lobenden Vorwort des Präsidenten der Psychoanalytischen
Gesellschaft in Paris. Vgl. Perry, S. 33.
(50) Bakan, S. 237.
(51) Manche würden allerdings genau dies von der psychoanalytischen Behandlung behaupten. Die Psychoanalyse ist jedenfalls ein Beispiel für jene Sorte von "Wissenschaft" bei der es noch am besten ist, wenn es ein reiner Schwindel wäre, und bei einem Nachweis eines "Erfolgs" gesagt werden muß: umso schlimmer! Ich bin nicht davon überzeugt, daß dieser Teufelspakt"Patienten, so teilte Freud Ferenczi gegen Ende seines Lebens mit, sind 'Müll', 'nur gut um Geld aus ihnen herauszuholen oder zum Studieren, sicherlich können wir ihnen nicht helfen', Psychoanalyse als Therapie, so schloß er 'mag wertlos sein'." ( E. Michael Jones, Libido Dominandi. Sexual Liberation and Political Contoll, South Bend, Indiana 2000; S. 137.) Eine Erkenntnis, die Freud allerdings schon früher gehabt haben könnte, da Jones ebenfalls eine Äußerung aus dem Jahr 1916 zitiert, in der Freud befürchtet seine Patientin, "eine der reichsten Frauen der Welt" könnte während seiner Abwesenheit von einer Krise genesen. Wie man sieht, wirkt der Teufelspakt zunächst nur für Freud selbst.
(52) René Guénon, Die Verheerungen der Psychoanalyse; in: Der Pfahl. Jahrbuch aus demNiemandsland zwischen Kunst und Wissenschaft, II, München 1988, S. 314 f. Dieser Auszug stammt aus Guénons 1945 veröffentlichtem Werk "La règne de la quantité et les Signes des Temps".
(53) Bakan, S. 252.
(54) Bakan, S. 257.
(55) Das Werk trägt den ähnlichen Titel "Traumdeutungen" - Pithron Chalomoth - und Freuds zweiter Vorname war ebenfalls Shlomo, also nach dem weisen König Salomon, der die Sprache der Vögel verstand und sich die Dämonen dienstbar machte.
(56) Bakan, S. 262 f.
(57) Bakan, S. 267.
(58) Perry, S. 32.
(59) Perry, S. 33.
(60) Grözinger, S. 577. Vgl. auch: Gershom Scholem, Von der mystischen Gestalt der Gottheit. Studien zu Grundbegriffen der Kabbala, Frankfurt am Main 1977. Der hierin enthaltene Aufsatz "Sitra achra; Gut und böse in der Kabbala" wurde erstmals in den Eranos-Jahrbüchern veröffentlicht (Bd. 30, 1961) und also vor dem gnostizistischen Kreis der Anhänger des früheren Freud-Schülers Carl Gustav Jung gehalten. (C.G.Jung und die Eugenik der NaZi(onsten).)
(61) Grözinger., S. 376 f.
(62) Grözinger, S. 577.
(63) Die lebendige reine Sexualität hat ein anderer Freud-Schüler in gewisser Weise wieder entdeckt, bezeichnenderweise nicht im Studium der Psycho-Neurosen, sondern der Aktual-Neurosen, die Freud als wenig interessant vernachlässigt hat. Allerdings konnte er sich, obwohl sein reifes Werk dem Freudschen exakt entgegengesetzt war, persönlich niemals vom Mal Freuds völlig befreien und erlangte keine umfassende Deutung seiner eigenen Entdeckungen. Diese sind jedoch der echten Mystik, selbst der christlichen, eng verwandt. Vgl.: Peter Gäng, "Die Lust deiner Lenden wird eines Tages wieder die Liebe Gottes sein", in: Peter Gäng / Ulrich Hausmann, Über Wilhelm Reichs "Christusmord". Lesebegleitungen zu den späten Schriften Wilhelm Reichs, Frankfurt am Main 1997. Allerdings scheitert Reich notwendigerweise an dem Problem, wie sich die heilige "genitale Umarmung" in der dunklen Welt des Kali-Yuga durchzusetzen vermag, was auch zu seiner persönlichen Tragik wurde.
(64) Sigmund Freud, Das Unheimliche; zitiert nach: Hans-Joachim Lenger, Die Verfehlung der Bilder. Sieben Passagen ins Unheimliche; in: Peter Assmann u.a. (Hg.), Die andere Seite der Wirklichkeit. Ein Symposium zu Aspekten des Unheimlichen, Phantastischen und Fiktionalen, Salzburg 1995.
(65) siehe Eingangszitat.
(66) Perry, S. 34. Natürlich gibt es auch längst "christliche", "jüdische" und "islamische" Verbände, die diesen Prinzipien der "Aufklärung" ihre Weihe verleihen möchten und sie geradezu zum Bestandteil ihrer jeweiligen Religionen erklären! bei jemandem anderen als Freud jemals gewirkt hat. Freud selber im übrigen auch nicht:
The repressed origin of psychoanalysis
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